Stadtverband Bad Pyrmont

CDU begrüßt Vorstoß von MdL Watermann

Pressemitteilung des CDU Stadtverbandes und der CDU Stadtratsfraktion Bad Pyrmont

Der CDU Stadtverband und die CDU-Ratsfraktion im Stadtrat begrüßen die Initiative von MdL Ulrich Watermann, das Konzerthaus auf der Grundlage des Brandstetter-Gutachtens durch das Land wieder in einen spielfähigen Zustand zu versetzen. „Das Konzerthaus mit der einzig noch erhaltenen historischen Konzerthausorgel in Niedersachsen ist ein Denkmal von außerordentlicher Bedeutung nicht nur für Bad Pyrmont , sondern strahlt weit in das Land hinein“, so die Stadtverbandsvorsitzende der CDU Bad Pyrmont, Anja Grages. Gleichzeitig kündigt sie an, dass sich die CDU Bad Pyrmont in einem Schreiben an den niedersächsischen Denkmalschutzminister Björn Thümler mit der Bitte auch um seine Unterstützung zum Erhalt dieses historischen Gebäudes wenden wird.

Die CDU begrüßt insbesondere, das nunmehr auch Ministerpräsident Stephan Weil durch MdL Watermann in die Bemühungen um den Erhalt des Konzerthauses eingebunden wird. „Alle Landesregierungen, egal von welcher Partei diese geführt worden sind, haben sich seit 1947 stets als Rechtsnachfolgerinnen an den zwischen Preußen und Waldeck-Pyrmont 1922 geschlossenen Staatsvertrages gehalten. Dieser Vertrag ist weiterhin bindend und kann nicht vom Finanzminister persönlich einseitig ausgehöhlt werden“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus-Henning Demuth.

„Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass aufgrund vom Land als Denkmaleigentümerin unterlassener Investitionen in der Vergangenheit sowohl das Kurtheater als auch das Konzerthaus nicht mehr spielbereit sind und keine Bühne mehr für die auch als Staatsbad notwendige Kulturarbeit zur Verfügung steht. Der von allen akzeptierte und notwendige Dreiklang von Kur, Natur und Kultur muss so schnell wie möglich wieder hergestellt werden“, so Anja Grages.

„Die Stadt Bad Pyrmont muss aber auch zu ihrer eigenen kulturellen Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt stehen“ ergänzt der Fraktionsvorsitzende Klaus-Henning Demuth. Aus diesem Grund halte er es für richtig, dass neben der Sanierung des Konzerthauses durch das Land auch die Stadt ihren Beitrag leiste und das Kurtheater möglichst noch in diesem Jahr vom Land erwerbe. Diese Bühne könnte schneller als das größere Konzerthaus aktiviert werden, und so ein zu langer Leerstand vermieden werden. „Und wenn dann noch die Brückenverbindung zwischen Kurpark und Schlosshof als zweiter Rettungsweg geschaffen werden würde, könnte auch der große Schlosshof als in Niedersachsen einzigartiges Ensemble wieder vollumfänglich genutzt werden“ so Demuth weiter.

Wir sind froh, dass sich sowohl Ulrich Watermann als auch Barbara Otte-Knast für das Konzerthaus und für den Erhalt des Staatsbades Pyrmont einsetzen wollen. Gemeinsamkeit ist hier das Gebot der Stunde.